Tipps

Eine Internat Schule hat mancherlei Vorteile gegenüber den herkömmlichen Schulen. In Deutschland und Europa bieten zahlreiche Internat Schulen ihre Dienste an. Vor allem Schüler mit außergewöhlicher Begabung oder deren Eltern kaum Zeit haben, sind Besucher solcher Schulen. Neben einer guten Versorgung sowohl in körperlicher als auch in geistiger Form, sind Internat Schulen zudem eine Art Familie.

Geeignete Internat Schule

Jeder der sein Kind in eine Internat Schule schicken möchte, der sollte vor allem vordergründig überlegen welche Internatschule für sein Kind am geeignesten ist. Viele Internatschulen bieten in dieser Hinsicht kostenlose ausführliche Beratungen für Interessierte an. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass man sich einen persönlichen Eindruck von den Vorteil von Internatschulen verschafft die zur engeren Auswahl gehören. Viele dieser Einrichtungen laden dazu ein indem zum Beispiel regelmäßig ein Tag der offenen Tür stattfindet. Da es sich bei dem Kind beim Wechsel auf eine Internatsschule nicht um eine Kleinigkeit handelt, sollten alle Gesichtspunkte ausführlich beachtet werden. Übereilte Entscheidungen wären hier fehl am Platz.

Merkmale Internatschulen

In allen Internatsschulen legt man großen Wert auf eine gute Ausbildung. Eine solche gute Ausbildung beinhaltet neben schulischen Inhalten auch noch praktische und künstlerische Elemente. Viele Internate liegen auf dem Land, fernab der Städte. Dies hat den Vorteil einen fast stressfreien Tag zu absolvieren und betont zudem das besondere Verhältnis zur Natur. Das Lehrpersonal dieser Einrichtungen ist vor allem bemüht, die Fertigkeiten seiner Schüler zu fördern und deren Erziehung zur Gemeinschaft in den Vordergrund zu rücken.

Tagesablauf

Nach einem reichhaltigem und gesundem Frühstück folgt meist der Gang zur Schule. Nach Absolvierung des Stundenplanes folgt dann ein abwechslungsreiches Mittagessen.
Nachmittags folgt meist die Hausaufgabenbetreuung durch geschulte pädagogische Lehrkräfte. Bei den Tagesabläufen stehen auch gesunde Bewegung, Sport und Hobby auf dem Programm. An den Wochenenden sorgen zahlreiche Ausflüge für abwechslungsreiche Tage. Eine gute Internatsschule eröffnet daher optimale Lebensmöglichkeiten und sorgt für einen positiven Ausblick in die Zukunft.

Was gibt es für Eltern vor der Einschulung zu beachten?

Dass in Deutschland Schulpflicht herrscht, ist allgemein bekannt. Doch die genauen Rahmendaten für den Schulbeginn sind in unserem Land flexibel geregelt. Das Mindestalter und den dazu gehörigen Stichtag regeln die einzelnen Bundesländer unterschiedlich. Und bei der Empfehlung des optimalen Alters für den Schulbeginn gehen die Meinungen weit auseinander. Lediglich der festgesetzte Stichtag, also der Tag, der zum Schulbesuch verpflichtet, muss von den Eltern eingehalten werden. Denn die Eltern haben nicht nur die Pflicht, den Schulbesuch ihres Kindes zu gewährleisten, sie müssen sich auch um alle Vormalitäten selbst kümmern. Das optimale Alter des Kindes bei Schuleintritt hängt von mehreren Faktoren ab und sollte von den Eltern sorgfältig geprüft werden. Neben den sozialen und körperlichen Voraussetzungen sollten auch die Meinungen von Kinderarzt und Kindergartenerziehern gehört werden.

Die Kindesentwicklung ist der entscheidende Faktor. Die Balance zwischen Über- und Unterforderung ist für die weitere Entwicklung des Kindes sehr wichtig und muss bei der Entscheidung zum Schuleintrittstermin berücksichtigt werden.
Ganz wichtig dabei ist die rechtzeitige Anmeldung ihres Sprösslings, denn sonst droht ihnen ein Bußgeld. Ein halbes bis dreiviertel Jahr vor Schulantritt muss das Kind bei der Grundschule angemeldet werden. Auch die Zeiträume für die fristgerechte Anmeldung sind wieder von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Für Jugendliche mit Haupt- oder Realschulabschluss, die keine Ambitionen zum Studium haben, gibt es in Deutschland vielfältige Möglichkeiten einen Beruf zu erlernen. Dafür gibt es Berufsschulen, die die Auszubildenden in den meisten Fällen im dualen System ausbilden. Die praktische Ausbildung erfolgt im Betrieb und die theoretischen Kenntnisse werden in der Berufsschule vermittelt. Der Unterricht kann jede Woche an zwei Tagen stattfinden, oder als Blockunterricht. Die Ausbildungsdauer beträgt 2 oder 3 Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Der Auszubildende ist dann Facharbeiter.

An Berufsfachschulen werden ganz bestimmte Berufe, wie Physiotherapeut oder Krankenpfleger erlernt. Hier steht die schulische Ausbildung im Vordergrund und wird mit dem Einsatz in der Praxis kombiniert. Bei dieser Form der Ausbildung gibt es allerdings auch Ausbildungen, die komplett privat finanziert werden müssen. Für Kinder mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen gibt es eine Reihe von Förderschulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Je nach Förderbedarf wird die entsprechende Schule ausgewählt. Es gibt Förderschulen für geistig behinderte Schüler oder Kinder mit Lernschwierigkeiten. Darüber hinaus auch spezielle Bildungseinrichtungen für gehörlose und blinde Kinder und Jugendliche. Auch die Integration dieser Schülergruppe in den normalen Regelschulen ist möglich.

Bei der Anmeldung wird mit dem Kind gesprochen, um festzustellen, ob das Kind für die Schule reif ist, zurück gestellt werden muss oder beim Start Förderung benötigt. Bei der Wahl der Schule haben die Eltern kaum Spielraum. Denn es gibt in Deutschland keine freie Wahl der Schule von der 1. Bis zur 4. Klasse, bzw. 6. Klasse. Die Aufteilung der Schulanfänger erfolgt nach dem Sprengelprinzip, das heißt, die Erstklässler sollen einen kurzen Schulweg haben und werden deshalb nach Wohnort dem dafür in Frage kommenden Grundschulbezirk zugeteilt. Es gibt nur wenige Möglichkeiten das Sprengelprinzip zu umgehen. Eine Möglichkeit, den Schulanfänger bei Verwandten und deren Adresse anmelden. Eine weitere Möglichkeit ist die Wahl einer freien Schule. Freie Schulen sind die Evangelischen Montessori-Schulen und die Waldorfschulen. Hier sind allerdings ein Auswahlverfahren an den Schulen selbst und eine Genehmigung vom Schulamt notwendig. Pflicht ist, in den meisten Bundesländern, eine sogenannte Schuleingangsuntersuchung. Damit wird die Schulfähigkeit bestätigt.

Da stellt sich die Frage nach dem Außergewöhnlichen dieser Schulen:

Sie zeichnen sich durch fortschrittliche Lehrmethoden, eine hochwertige (technische) Ausstattung und – womöglich die wichtigste Qualität – individuelle Förderung eines jeden Schülers aus. Dazu passt das Klassenbild: kleinere Lerngruppen tragen zum besseren Lernerfolg bei, die individuellen Fähigkeiten der Kinder werden gezielter gefördert.

Ein zweiter interessanter Aspekt einiger derartiger Bildungseinrichtungen ist die Garantie, dass Unterricht stattfinden wird. Das klingt zunächst banal, doch wer die Situation an staatlichen Schulen kennt, wenn im Krankheitsfall eines Lehrers teils für Monate ein Fach komplett wegfällt, weiß um die immensen Vorteile dieser Garantie. Nichts desto trotz muss darauf geachtet werden, dass in diesem Fall Unterricht nicht zum Selbstzweck wird, also eine Beschäftigungskur inhaltliche Arbeit ersetzt. Dies bedeutet nicht nur eine massive Zeitverschwendung für Schüler wie Lehrer, sondern kann auch Spaß am Lernen und Lust auf Schule nehmen.

Ein weiterer Punkt, der das Interesse einiger Familien wecken dürfte, ist das Angebot einiger privater Schulhäuser, die Kinder in einem Internat unterzubringen. Und dies bringt nicht nur logistische Vorteile mit sich, da der tägliche Schulweg auf ein Minimum reduziert wird. Sondern auch die Persönlichkeit der jungen Menschen kann sich vor Ort prächtig entfalten, das Kind lernt Eigenständigkeit, kann sich an neue Vertrauenspersonen neben den Eltern gewöhnen und gleichzeitig soziale Kontakte zu Mitschülern aufbauen und pflegen. Und schlussendlich hilft eine gewisse Distanz nicht selten der Eltern-Kind-Beziehung schwere Zeiten im Verlaufe der Pubertät unbeschadet zu überstehen. Dennoch ist auch das Internat nicht unbedingt eine geeignete Wahl für jeden, denn die neue Situation kann Kind und Eltern überfordern, Heimweh sei als Beispiel genannt. Auch kann es passieren, dass, durch den Wegfall elterlicher Aufsicht, die schulische Motivation einbricht. In diesem Fall muss man auf fähiges Betreuungspersonal hoffen.